Dienstag, 29. Oktober 2013

Eine Anfrage für einen Umzug nach Malta

Eine Anfrage für einen Umzug nach Malta

Eine junge Frau rief bei uns an, um sich zu erkundigen, ob es auch möglich sei, einen Umzug von Rügen nach Malta durchzuführen. Da es sich um ein großes Haus mit vielen Sachen handelt, musste ich ihr sagen, dass so etwas für uns nur in Zusammenarbeit mit der Firma Zapf aus Berlin möglich ist, da sie extra eine Übersee-Abteilung haben.


Ich werde weiter berichten, was aus dem Auftrag geworden ist und ob wir ihn bekommen haben.


Früher waren Umzüge über 1000km Entfernung eine sehr große Herausforderung; heute sind Umzüge in andere Länder keine Seltenheit mehr und zeigen uns, wie klein die Welt geworden ist. 

Dank der EU gibt es auch fast keine Probleme mehr an den Grenzen, wovon alle Beteiligten profitieren.

Freitag, 25. Oktober 2013

Ein Fitness-Center braucht unsere Hilfe

 Ein Fitness-Center braucht unsere Hilfe


Was es nicht alles gibt! Ein Fitness-Center in unserer Nähe hatte neue Geräte geliefert bekommen – aber nur „bis zur Bordsteinkante“, wie es bei Speditionen immer so schön heißt.

 Da sich das Center ganz oben in einem Einkaufszentrum befindet, war der Transportweg noch etwas weiter. Es gab zwar einen Fahrstuhl, aber der war für die Geräte einfach zu klein.


Man möchte eigentlich annehmen, dass es doch dann vor Ort viele starke Männer geben muss, die das Tragen ohne Schwierigkeit übernehmen könnten. Doch falsch gedacht! 

Es ist ein Center nur für Frauen, und die Gerätschaften ließen sich nicht einmal einfach zerlegen. Der Chef zeigte unseren Mitarbeitern dann, was sie tun sollten und wie die empfindlichen Geräte (Laufbänder mit Computersteuerung) am besten bewegt werden können, ohne Schaden zu nehmen. Trotz aller Erfahrung staunten unsere Mitarbeiter nicht schlecht, als sie feststellten, wie schwer solche Geräte sein können.


Nach gerade einmal 2 Stunden standen die Geräte aber dennoch an den gewünschten Stellen, und der Kunde war zufrieden. Dieses Beispiel zeigt auch, dass es nach so vielen Jahren immer wieder Überraschungen und neue Herausforderungen geben kann.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Eine schnelle Hilfe

(1) Eine schnelle Hilfe


Wieder ein Auftrag für die Greifswald Helfer: Ein Mann rief uns an und schilderte sein Problem. Eine sehr schwere Kommode sollte von einem alten in ein neues Haus in wenigen Metern Entfernung gebracht werden. Der Anruf sorgte erst einmal für Verwirrung, da wir keine größeren Schwierigkeiten sahen, obwohl der Mann davon überzeugt war, dass es kompliziert werden wird.

 Es wurde deutlich, dass er schon seit einiger Zeit verschiedene Möglichkeiten im Kopf durchgegangen war, denn er sprach plötzlich von Gabelstaplern, von einem LKW mit Ladebordwand und so weiter … Um zu prüfen, was uns da erwartet, schickten wir erst einmal 2 Mitarbeiter vorbei. 

Sie waren kaum angekommen, als sie uns schon anriefen. Sie fragten, ob sie die Sache nicht gleich erledigen sollen, wenn sie ohnehin schon vor Ort sind. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Kunden hatten wir das Okay, und es konnte direkt losgehen.

 Der Kunde hatte mit seiner Einschätzung, dass die Kommode sehr schwer ist, zwar richtig gelegen, aber unsere erfahrenen Mitarbeiter sahen sofort, dass die Kommode nur durch das Fenster gehoben werden musste. Sie legten ein paar Decken auf das Fensterbrett und den Rahmen, und mit etwas Muskelkraft wanderte die Kommode in wenigen Minuten in das neue Haus.


So schnell konnte ein Kunde in Greifswald glücklich gemacht werden! Fragen Sie daher in solchen Fällen einfach einen Profi Ihrer Wahl. Dort erfahren Sie, was alles möglich ist und müssen sich keine unnötigen Gedanken über umständliche Lösungen machen. Mit erfahrenen Fachleuten lassen sich auch schwere Hürden nehmen.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Navigation ist alles

Navigation ist alles

Vor kurzem stellte sich ein junger Mann bei uns vor. Er musste ein paar Sachen nach Bayern bringen. Da es ein einzelnes, abgelegenes Gehöft seiner Eltern auf dem flachen Land war, hatte er sich sehr viel Mühe mit dem Aufzeichnen und Beschreiben des Weges gegeben. 

Er schien fast ein wenig traurig zu sein, als ich meinte, dass ich nur die genaue Adresse, nicht aber seine Aufzeichnungen bräuchte. Seine Eltern bestätigten diesen Eindruck später, als sie mir erzählten, dass er sie angerufen habe, um zu berichten, dass ich ihm gar nicht richtig zugehört hätte.


Natürlich waren wir dank eines Navigationsgeräts pünktlich und hatten das Gehöft auf Anhieb gefunden. Etwas Unsicherheit kam aber dennoch auf: Ortsschilder wiesen uns immer wieder andere Wege als unser Navi. Da kommen schon mal Zweifel auf. Doch wir behielten die Ruhe, folgten unserem kleinen Helfer und kamen auf dem schnellsten Weg an das Ziel.


Was hier so leicht und selbstverständlich klappte, war vor ein paar Jahren allerdings noch deutlich komplizierter. Viele werden sich noch an die Zeiten erinnern, als Karten die einzigen Hilfsmittel waren, wenn man niemanden fragen konnte, der sich vor Ort gut auskannte. Gerade in großen Städten oder bei abgelegenen Gehöften war es manchmal schwierig, das Ziel zu finden. 

 

Irgendwie ging es am Ende zwar immer, aber heute ist es wesentlich leichter und vor allem bequemer. Man kann den Erfindern solcher praktischen Hilfsmittel insofern gar nicht genug danken!


Dass eine Medaille indes stets zwei Seiten hat, kann eine andere kurze Geschichte zeigen: Zwei Mitarbeiter, die nur das Fahren mit dem Navi gewöhnt waren, sollten von Dortmund nach Konstanz beim Bodensee.

 Kurz vor dem Erreichen des Zieles riefen sie uns an, um uns zu bitten, dass wir dem Kunden eine kleine Verspätung ankündigen, da die Fähre so langsam sei. Wir waren sehr verwundert, da es für diese letzte Strecke Straßen gibt. Aber da sie ihrem Navi blind folgten, kamen sie nicht auf die Frage, ob es nicht Alternativen zu Fähre gibt. 

Erst auf der Rückfahrt haben sie dann erfahren, dass eben diese Straßen existieren, und seitdem führen sie immer eine Karte mit sich. Der kürzeste Weg ist bekanntlich nicht immer der schnellste!

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Geld an der falschen Stelle gespart

Geld an der falschen Stelle gespart

Die Mitarbeiter von Koralus Greifswald Helfer waren wieder einmal im Einsatz: Ein Kunde hatte einen 7,5-Tonnen-LKW gemietet und drei erfahrene Mitarbeiter angefordert. Es wurde alles schön eingepackt, und die Arbeit ging los. 

Da er sich das Beladen des LKWs nicht zutraute, überließ er diese Aufgabe den Greifswald Helfern. Alles lief bestens – ohne Schäden und genau nach Plan. So, wie es sich alle Beteiligten gewünscht hatten.


Nur eine Aufgabe wollte der Mann unbedingt selbst übernehmen: das Fahren. Warum, wissen wir nicht, aber es kam, wie es kommen musste. Auch wenn es lediglich wenige Kilometer bis zum Ziel waren, lief etwas schief. Er hatte leider die Höhe und Breite des Fahrzeugs falsch eingeschätzt und kam zu weit nach rechts, sodass er mit der LKW-Kante gegen einen dicken Ast krachte. Die Schäden waren nicht gerade klein.


Ein fremdes Fahrzeug kann mitunter schon eine kleine Herausforderung sein. Wenn es dann aber direkt um einen 7-5-Tonner geht, muss man ehrlich sein: Das ist nichts für jeden. Besonders leid tat es uns, dass er nun die Selbstbeteiligung in Höhe von 800 Euro selbst tragen musste. Ärgerlich für den Kunden!


Am schlimmsten ist aber die Frage, warum er nicht einfach einen Kraftfahrer bei der Auftragserteilung angefordert hat. Für den gleichen Preis! Er hätte das Auto mieten und auch fahren können, wo es keine schwierigen Abschnitte gibt; er hätte einfach einen Fahrer von Koralus Greifswald Helfer als Zweitfahrer eintragen sollen. 

Dort, wo es zu anspruchsvoll geworden ist, hätte er eben diesen dann fahren lassen können. Schade!


Bitte, liebe Kunden, lernt aus diesem Vorfall! Übernehmt nur die Aufgaben, die ihr sicher bewältigen könnt!

Dienstag, 8. Oktober 2013

Schnelle Hilfe am Sonntag

Schnelle Hilfe am Sonntag

Wir erhielten am Sonntag um 19 Uhr einen Anruf des Mercure Hotels aus Greifswald. Wir erfuhren zuerst, dass sich ein Gast den Knöchel verstaucht hätte und waren dementsprechend verwundert. Was sollen wir als Umzugsprofis da machen?

 Dann sagte uns die Frau von der Rezeption, dass er seiner Tochter beim Umziehen helfen wollte. Sie hatten bereits 2 Transporter beladen und waren so nach Greifswald gefahren. Am Folgetag wollten sie dann entladen. Mit der Verletzung des Vaters hatte sich dieser Plan nun erledigt, und wir sollten einspringen. 

Wir schickten am nächsten Tag 2 Mitarbeiter, die die Arbeit dann auch in 2 Stunden erledigt hatten, sodass die neue Wohnung schnell in Besitz genommen werden konnte.

Da sie mit unserer Arbeit so zufrieden waren, rief der Mann gleich am Abend noch einmal an. Sie hatten noch schnell ein paar Möbel gekauft und baten darum, auch diese in die Wohnung zu bringen. Natürlich waren auch die neu gekauften Möbel am nächsten Tag in der Wohnung.

Etwas Kurioses am Rande: Die Auftragsabwicklung fand immer über die Rezeption des Hotels statt. Das Personal bei der Rezeption trat also als Vermittler auf. Man telefonierte mit uns, brachte Emails zum Gast, schickte das Bestätigungs-Fax an uns usw.

 Das ganze Hin und Her dauerte daher etwas länger. Und das ausgerechnet an einem Sonntag! Aber das war dann auch egal, denn der Kunde war zufrieden und wir konnten wieder einmal beweisen, wie schnell und flexibel wir sein können.